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909) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 21.August 2010 um 10:38 Uhr:

Betreff: zu 907 ( ach so )

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Nicht gleich verzweifeln. Die Zahlen sind einfach Fakt. Gesetzliche und tarifvertragliche Vorgaben. Nochmals 1,1% Gewerbesteueranteil habe ich sogar vergessen.

Wenn nicht alle ihren verbrieften Urlaubsanspruch ausschöpfen, dann ist das doch ein Beleg, dass 30 Tage Urlaub gar nicht benötigt werden. Viele begnügen sich mit weniger und lassen sich zum Ausgleich Geld geben .O.K.

Produktivität ist nicht nur von Urlaub und Arbeitszeit abhängig, sondern von Qualifikation und Können der Mitarbeiter, sowie von Steuerung und Effizienz der Produktionsabläufe.

Angesichts der demographischen Situation werden immer weniger Menschen, immer produktiver sein müssen um unser Sozialsystem auch in Zukunft auf dem derzeitigen Standart zu halten. Das ist Fakt. Das zu ermitteln reicht das Beherrschen der 4 Grundrechenarten.

Nauheim scheint hier schon etwas weiter zu sein als andere Kommunen und nimmt den seniorengerechten Umbau der Gemeinde schon jetzt vor.

Zu der F-E-Platz Entscheidung sei angemerkt: Die Gemeindevorderen wollten schon immer Utopisches, Optimales. Denke ich da nur an die Musikhalle. Die wurde in der Planung immer großer, gigantischer. Am Ende gab es nichts. Oder die Grillhütte am Hegbachsee. Die gibt es bis heute nicht. Satt dessen eine weitere Problemzone. Und so wird es auch beim F-E-Platz sein. Nicht halbes, auch nix ganzes. Statt dessen garnix Der Platz gammelt weiter vor sich hin. Die Naumer bewundern weiterhin auf ihren Reisen die schön gestalteten Ortmitten anderer Kommunen und denken weiterhin angestrengt darüber nach, weshalb das allen anderen gelingt, nur Naum net.


909b) Anzeige / Angebote schrieb am 09.September 2010:



908) Massimo Concittadini aus Weltbürger schrieb am 21.August 2010 um 07:22 Uhr:

Betreff: Ach was

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

"Horst Glotzbach (SPD) bezeichnete den Ausbau als ,,nichts Halbes und nichts Ganzes". Andere Ortschaften im Kreis hätten viel schönere Ortsmittelpunkte." so der SPD-Mann im Echo.

Ach neee....Woran das wohl liegt? Aber nicht nur im Kreis , Herr Glotzbach, fast überall, zu 99,99999%


907) M. Mueller schrieb am 20.August 2010 um 14:55 Uhr:

Betreff: 905

E-Mail: trash@muellers-welt.com

Nur soviel:

http://www.bildungsspiegel.de/aktuelles/studie-deu tsche-haben-im-vergleich-den-geringsten-urlaubsans pruch.html?Itemid=262

Auf den Rest möchte ich ehrlich gesagt nicht antworten. Ich bin es einfach Leid mir immer ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen, weil wir Deutschen ja ach so teuer sind. Nur noch soviel: innerhalb Europas haben wir die höchste Produktivität und arbeiten mit druchschnittlich 42,1h/Woche am längsten.


906) Glaubichnet aus Vereinigtes Königreich von Naum und Wirrwarr schrieb am 20.August 2010 um 13:06 Uhr:

Betreff: Politikertränen

E-Mail: glaub@ich.net

Bild-online zitiert den Bundespräsidenten aus einen Interview mi dem Morgenmagazin vom 20.8.2010:

„Früher sei man dafür gelobt worden, dass man sich engagiere und für ein politisches Amt kandidiere. „Heute begleitet auch die Politiker viel Häme, viel Spott und viel Misstrauen – mehr als früher, und das kann so nicht bleiben”, sagte Wulff.“

In der Sache sicher richtig. Aber… .Es sind die Politiker, die Anlass zu den unerwünschten Reaktionen der Bürger geben, man muss doch noch offensichtlichen Mist auch so benennen dürfen.….und, wer genauer hinschaut wird schnell feststellen, Politiker verhalten sich im Verhältnis zu einander auch nicht anders als die Bürger zu Politikern.

Und nur ein Ehrenamt anstreben um es zu haben ist keineswegs anerkennenswert Damit sollte auch die nötige Ernsthaftigkeit, Können und Befähigung einhergehen.7 x im Jahr in Parlamentssitzung bei Abstimmungen die Handheben ohne genaue Kenntnis dessen worum es geht, erzeugt nicht den von Wulff geforderten Respekt.

Vielleicht sollten sich die deutschen Politiker ein anderes Volk suchen, das sie versteht. Ob die jedoch so schnell ein passendes finden? Glaubichnet


905) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 20.August 2010 um 11:09 Uhr:

Betreff: Muelers Urlaubstage

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

In der Tat lieber M.Mueller,

Auf Stundenlohn/ Gehalt eines Arbeitnehmer fallen für den Arbeitgeber Lohnnebenkosten von rund 60% an. 14,5% Punkte davon entfallen auf bezahlten Urlaub, 5,5% auf zusätzliches Urlaubsgeld, 9,0% auf bezahlte Krankheitstage auf 4,6 bezahlte Feiertage und 1,5 % auf bezahlte Ausfallzeiten.

In Summe sind das 35,1% Die Restlichen Kosten entfallen z.B. 9,95% Rentenversicherungsanteil 7,0% Krankenkasse, 1,4% Arbeitslosenversicherung, 0,98% Pflegevers. 0,1% Mutterschaftsumlage, 0,5% Insolvenzgeldrücklage, 3,5% Gesetzliche Unfallvers., 2,54% Schwerbehindertenabgabe. Dazu kommen 6,5% Sozialbeiträge auf Urlaub und Krankheit etc.

So, damit ist aber noch nix gekonnt. Dazu kommen die Betriebskosten ( Raummiete, Technik, Maschinen, Geräte Betriebsstoffe, Energiekosten, Haftpflichtvers. Fuhrparkkosten, Verwaltungskosten, Verbandsbeiträge, Fortbildungskosten.

Aber immer noch nix verdient. Erst jetzt kommt der Zuschlag für Gewinn und Risiko. Das sind je nach Branche und Marktsituation zwischen 6-15%

Also. Ein Arbeitnehmer der z.B. 3.000€ netto verdient kostet den Arbeitgeber 5.900€ im Monat. Der Anteil von bezahlten Urlaub, Krankheitstage und Feiertage beträgt damit rund 1.050€im Monat.

Von 365 Tagen im Jahr beläuft sich die die Zahl der produktiven Arbeitstage auf 200. Das da einige etwas geändert haben möchten versteht sogar ich.


904) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 20.August 2010 um 09:32 Uhr:

Betreff: Böhmische Dörfer

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Aus der main-spitze-online vom 20.8.2010:

„Waltz widersprach den Ausführungen. Hier werde vieles falsch dargestellt, sagte er. So sei allein für die Ausschreibung und die Gewährleistung ein Fachbüro nötig“

Diese Darstellung halte ich für „Naumer Blech“

Wo steht das denn geschrieben? Ausschreiben kann natürlich die Gemeinde was sie will, solange die Regeln der Vergabeordnung beachtet werden. Und Gewährleistung erfolgt auch nicht durch das Fachbüro, sonder durch den Erbringer der Leistung.

Da spielt wohl eher Einschätzung und Vertrauen in die eigne Befähigungen und Möglichkeiten eine Rolle. So mein Eindruck.

Der Gipfel politisch-kreativer Befähigung scheint die Beauftragung von Fach- und Planungsbüros zu sein, denen dann bei nicht Gelingen der Schwarzen Peter zu geschoben wird.

Die Naumer Politik beschränkt sich einmal mehr darauf zu formulieren was man nicht will. Allen lautstark voran jene politischen Protagonisten, die teilweise schon seit Jahrzehnte in Amt und Verantwortung die aktuellen Situation Nauheim herbei geführt haben.

Sie nehmen das alles auch noch als Erfolg wahr.

Nachhaltige personelle Veränderungen in den politischen Gremien scheint dringlichste geboten, wenn Nauheim nicht weiter als “böhmisches Dorf” Karriere machen will.

Um vermuteten wilden Protesten vorzubeugen, hier die Definition von “Böhmisches Dorf” aus Wikipedia:
„Das ist mir ein böhmisches Dorf“, oder auch: „Das sind böhmische Dörfer für mich“, ist eine ältere, immer noch gebräuchliche deutsche Redensart für: „Das ist mir ganz und gar unbekannt“, oder: „Das verstehe ich nicht.“


903) M. Mueller schrieb am 20.August 2010 um 09:28 Uhr:

Betreff: Urlaubsverkürzung

E-Mail: trash@muellers-welt.com

Aus dem Spiegel von heute:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,7 12801,00.html

Zitat:
"Wir müssen unsere Besitzstände zurückschrauben, könnten die Vier-Wochen-Regelung 2011 auf Probe einführen, um den Aufschwung zu unterstützen", sagte Frerichs.

Ja, der kleine Mann soll seine Besitzstände zurückfahren, damit die Unternehmensführer Ihre Besitstände hochfahren können. Ach ja, das Leben ist schön.


902) M. Mueller schrieb am 20.August 2010 um 08:21 Uhr:

Betreff: 901 Anm. Redaktion

E-Mail: trash@muellers-welt.com

Na ja, auch aus dem Premium-Artikel geht nicht klar hervor, wer nun dabei war:

Je Fünf Stimmen Pro und Contra:

Pro: SPD, FDP und FLN (3, 1, 1)
Kontra: CDU, SPD, Grüne (3, 1, 1)

D.h. nach Adam Riese und Eva Zwerg: mindestens einer der genannten SPD-Politiker hat gegen seine Aussage gestimmt und auch der FLN-Vertreter hat entgegen seiner Aussage ebenfalls für den Ausbau gestimmt.

Man muss hier schon viel zwischen den Zeilen lesen.

Nichts desto trotz, möchte ich NO heute mal ausdrücklich loben. Die Berichterstatung ist aktuell und umfangreich wie nie zuvor. Eine Zeitlang habe ich mich auch über die 3 € ziemlich geärgert.

Anm. d. Red.: Der Ärger tut uns leid. Wir geloben (noch mehr) Besserung.


901) Stefanovic schrieb am 20.August 2010 um 07:40 Uhr:

Betreff: Wer war dabei

Ich habe gerade den Artikel zum Friedrich-Ebert-Platz in der Mainspitze gelesen.

Dort ist von allen Parteien/Grupperierungen zu lesen, daß sie gegen den gewählten Vorschlag seien :
Horst Glotzbach SPD : nix Halbes, nix Ganzes
Elva Brehmer GRÜNE : Ohne Gesicht und Charme
Volker Engroff SPD : Ursprüngliche Vorschläge nicht berücksichtigt
Wolfgang Schmall FLN : Forderungen nicht berücksichtigt
Ursula Ackley CDU : Nicht gewollt und nicht gekonnt

Bliebe ja eigentlich nur die FDP von der nichts negatives zu lesen ist, aber die hat keine 5 Stimmen.
Wie kommt's ?

Ein Tip dazu :
PPP Projekte mittels Konjunkturpaket ausdrücklich förderfähig !!!

Anm. d. Red.: Wer mehr wissen will und wen drei Euro im Monat nicht ans Existenzminimum bringen, kann sich darüber (und über vieles mehr) ausführlichst in unserem Premium-Bereich informieren


900) Stefanovic schrieb am 20.August 2010 um 07:24 Uhr:

Betreff: Verzichten

Schwierig die Sache mit dem Ross und Reiter Prinzip.
Die Friede-Freude-Eierkuchen oder Alles ist Gut - Mentalität kann es aber auch nicht sein.
Es gibt wohl durchaus Defizite und wenn die Untersuchung nichts rausbrachte, vielleicht schreiben ja mal Betroffene hier was anoynym dazu.

Anm. d. Red.: Aber bitteschön. Wir laden die Betroffenen dazu ausdrücklich ein. Wir sind zwar kein WikiLeaks, können aber Vertraulichkeit zusichern, wenn die Regeln beachtet werden.

Mit unserem Hinweis auf Ross und Reiter geht es darum, den Anfängen zu wehren und anzudeuten, dass wir nicht alles publizieren (können).



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