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889) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 17.August 2010 um 07:23 Uhr:

Betreff: ÖPNV

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Das Beispiel mit Karlsruhe ist sehr gut. Habe das System selbst mal an einem Wochenende getestet. Einfach super, ein dichts Netz von Überlandstraßenbahnen, in Kombination mit Bahn und Bus kommst du in der Region locker in den Schwarzwald, nach Heilbronn, nach Rastadt, nach Offenburg, Straßburg und fast in jedes Kaff.Die haben es halt drauf,die "Gelbfüssler".

Man stelle sich vor, von Da- Eberstadt, der Augenklinik mit der Straßenbahn nach Naum, ohne umsteigen, im 20 Minuten-Takt. Oder auf der Schiene in die Mainzer Innenstadt, auch ohne umsteigen.

Genauso läuft das in Karlsruhe.

Und dire Preise? In Rom kostet ein 24Stunden Ticket für Bahn, Metro und Straßenbahn in der Region 4,00€. Da mit kannste bis ans Meer nach Ostia ( Statione Cristofero Colombo ) ca. 40.Km von Station Termini entfernt.

Das gleiche Geld reicht in unserer Region geradeso für eine einfache Fahrt von Gere nach Darmstadt.

So ist das.


889b) Anzeige / Angebote schrieb am 09.September 2010:



888) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 16.August 2010 um 23:42 Uhr:

Betreff: Peking- Ente

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Zhèngzhōu (chin. 郑州市/鄭州市 ist die Hauptstadt der Provinz Henan in der Volksrepublik China. Zhengzhou ist eine bezirksfreie Stadt mit einem Verwaltungsgebiet von 7.507 km² und ca. 7.082.000 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2005). Die engere Kernstadt beherbergt auf ihren rund 500 km² etwa 3,5 Millionen Einwohner. Ihr Zentrum liegt ca. 20 Kilometer südlich des Gelben Flusses (Huáng Hé). Zhengzhou ist eine bedeutende Industriestadt (Baumwoll-, Glas-, Aluminiumindustrie, Maschinenbau), sie ist ein überregionaler Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn, Flughafen), ein Handels-, Finanz- und Informationszentrum, eine Messestadt und kultureller Mittelpunkt mit einem großen Einzugsgebiet. Ihr Kurzzeichen ist 郑/鄭. ( aus Wikipedia)

Wohl so etwas wie das Rhein-Main- Gebiet in China. Bischen größer. O.K.Was solls. Und Autos bauen die auch dort (Des Weiteren existiert in Zhengzhou die Zhengzhou Nissan Automobile Co, Ltd, Wikipedia)

Ob´s da auch so etwas wie Naum gibt, wo Boule-Tuniere und Komforterweiterungen für Grabstättenbesucher High-lights der örtlichen Politik sind?

Ist doch eher ne´Peking- Ente.


887) stefanovic schrieb am 16.August 2010 um 22:37 Uhr:

Betreff: Bahn

E-Mail: stefan127@web.de

Na gut !
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Interessante liegt gar nicht so weit weg.
Lassen wir das mit China, war keine gute Idee.
In Sachen Kombination Bahn/Nahverkehr funktioniert das im Großraum Karlsruhe weit besser als im Raum Frankfurt.
Die Franzosen haben das mit dem TGV gegenüber unserem ICE besser im Griff.

Nauheim hängt auch mit einem frisch renovierten Bahnhhofsumfeld anbindungstechnisch in der Luft.
Die Bahn wird wohl leider kaum Züge über den normalen Groß-Gerauer Bahnhof nach Frankfurt führen.

Hallo Kurt !
Was wäre denn der erste Schritt ?


886) Kurt Gremm schrieb am 16.August 2010 um 21:38 Uhr:

Betreff: 883; 882

Eure Gedanken sind nicht schlecht,
aber ich bin ein Gegner davon
den 2. Schritt vor dem 1. zu tun.


885) Massimo Concittasdino aus Weltbürger schrieb am 16.August 2010 um 20:28 Uhr:

Betreff: 883 / Dacore

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Dacore, Stefanovic. Aber gegen Schnell-Bahnverbindungen erheben sich doch auch überall Einsprüche, Proteste, Widerstände von Nesthocker.

Einfach mal etwas aus dem richtigen Leben, nicht aus dem eines Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, oder eines Angestellten bei einem nahen Autobauer., der überwiegend ortsgebunden tätig ist.

7.25h Anfahtr ins Büro. Ankunft Büro 7.45. eMails checken, wichtiges sofort beantworten. Arbeitsbeginn 8.000h . 8.0h6 erste Mitarbeiter laufen ein. Toll. Der Bus hatte Verspätung. 8.20h Weitere Mmitarbeiter laufen ein. Die Bahn, dann die Straßenbahn. Alle zu spät. O.k.

8.25h Abfahrt mit dem PKW nach Mannheim. Termin dort 9.00h. Wird knapp, aber es reicht., Schlappe 65 KM lt. Navi. 10,45h Abfahrt nach Bad Berzabern. Termin 11.45h o.k das langt.Noch platz fürn Kaffe. 13.00h nach Leonberg/ Stuttgart. Termin 14.00h. Uhhiii, da musste schon etwas Gummi geben. Aber es passt schon. 14.45h Rückfahrt nach Darmstadt ins Büro. Kündige mich per Handy für 16.30h an. Ahh ein Stau auf der A 67, hat wieder so´n “Irrer einen Unfall gebaut. Nutze die Zeit im Stau zum Telefonieren. Dann geht’s doch weiter. Ankunft im Büro 17.15h Mitarbeiter sind alle überwiegend nach Hause gegangen. Haben ja schließlich Feierabend. Auch o.k. Auf dem Tisch liegt Post. Hmmm. Ein schönes Pils wäre jetzt auch nicht verkehrt. Aber is nicht. Stattdessen. Kaffe und irgendwelche Plätzchen. Ahh was ist das. Eine Ausschreibung. Abgabetermin..gottlob..erst am Montag. Na das kann ich ja am Samstag machen, geht dann bis Mittag mit der Post raus. Und wieder eMails. Gut das es die gibt. Alles mit der Briefpost. Auweia.

18.45h gehe aus dem Büro. Denke nach, was hast du heute erledigt? Jo...einen Auftrag eingesammelt. Schön das macht Freude. Aber auch Arbeit für 4 Leute, zwei Jahre lang. Was geschaffen. Hat sich doch gelohnt, der Einsatz. Aber jetzt doch ein Pils, nie mehr als drei, wegen Fahrerlaubnis. Essen? Ahja, da war doch was. Dann zu Hause.

Zwei mal im Monat nach Hamburg. Da nehme ich den ICE. 6.00h ab Frankfurt. Um 11.00h in Hamburg Dammtor. Schön. Aber von Naum nach Frankfurt um diese Uhrzeit. Besser mit dem Auto. Von Naum mit der Bahn nach Frankfurt brauche ich über 85 Minuten. Sonst erreiche meine Zug nicht. Für 30 KM, Wahnsinn. 17.00h zurück von HH, nach FFM kein Problem. Nach Rüsselsheim auch fast nicht. Aber dann.

Um es nicht zu vergessen. Arbeiten muss ich in dieser Zeit auch noch.

Einmal im Monat mit dem Flieger nach Berlin. Abflug 6.ooh. Wie kommste da mit der Bahn auf den Fliegplatz? 4.00h aufstehen. Cool. Nachdem du am Abend zuvor um 20.00h nach Hause gekommen bist. Die Flugbereitschaft der Bundeswehr oder die Fahrbereitschaft des Bundestages steht mir nicht zur Verfügung.

Gut dass die SPD den Naumer ÖPNV einschränken will. Was haben die geraucht? Habe ich mir so gedacht, als ich von ihrem Antrag gelesen haben. Es leben die Einsichten der Provinz.

Das alles nur mal so. Wenn mir nun jemand erzählt, nehm´ doch Busse und Bahnen, dann kommst entspannt an, dann erlaube ich mir schon die Frage weshalb er sein KFZ nicht verkauft, mit dem er im Jahr 5.583 KM zur Kerb nach Treber pendelt.


884) Naumer aus Naum schrieb am 16.August 2010 um 18:20 Uhr:

Betreff: Chinesen Zug

E-Mail: naumer@web.de

Stefanovic,

hast Du Dir mal die Karte angeschaut und ermittelt, wo Zhengzhou liegt? Da ist rund um die Trasse weit und breit Nichts. Ich bin mal gespannt, wie die Anwohner der Bahnhofstraße reagieren, wenn wir das Streckennetz für solche Züge ausbauen und dann jeden Tag 100 Züge mit 300km/h über die Trasse fegen.

Das macht auch Lärm...und vor allem auch Ärger

Ich finden den Vorschlag mit der Bahn gut. Nur glaube ich, dass die Chinesen es da einfacher haben -> Platz


883) Stefanovic schrieb am 16.August 2010 um 16:25 Uhr:

Betreff: Gutes Beispiel

Hallo Massimo,

das Autobahnbeispiel finde ich im Zusammenhang mit dem Flughafen sehr gelungen.
Nachdem die A3 ab Mönchhofdreieck OHNE zusätzliche Spur durch bedarfsweise Freigabe des Standstreifens im Berufsverkehr optimiert wurde, läuft der Verkehr dort weitestgehend reibungslos.
Ansätze für eine Optimierung gäbe es auch in Sachen Flughafen viele,
- Verlagerung der Zubringerflugtätigkeit auf die Schiene.
Auszug von der ZRM Homepage :
Während man in unserem Land auf die Bahn und ihren ICE nicht gerade gut zu sprechen ist, sind schnelle Züge in China offenbar ein Erfolgsmodell. Wie der Presse zu entnehmen ist, macht der aktuelle Boom von Hochgeschwindigkeitszügen in China der Luftverkehrswirtschaft ernsthaft zu schaffen - der Spiegel spricht sogar von "Unheil für die Luftfahrtbranche". Auf den Strecken zwischen den großen Metropolen, auf denen die Fluggesellschaften bisher gut verdient haben, brechen die Passagierzahlen ein, nachdem man die Strecke auch mit dem superschnellen Zug fahren kann. So wurden auf der stark frequentierten Strecke zwischen Zhengzhou und Xi'an die Flugverbindungen wenige Wochen nach Aufnahme des Zugbetriebs sogar ganz eingestellt. Auf Strecken von bis zu 1000 km (das wären in Deutschland praktisch alle) sind die neuen Sprinter-Züge nicht nur schneller als Flüge, es können auch noch bis zu sechs mal so viele Passagiere pro Fahrt transportiert werden als in den entsprechenden Flugzeugen.
- Bessere Ausnutzung der Slots durch angepasste Maschinengrößen und mehr Direktflüge auch von anderen Flughäfen


882) Massimo Concittadino aus Weltbürger schrieb am 16.August 2010 um 09:57 Uhr:

Betreff: 881

E-Mail: massimo.concittadino@gmx.de

Hallo Stefanovic,

alles schön und gut.

Nur, Arbeitslosigkeit und Armut machen auch krank, schlimmer noch , sie führen zur sozialen Ausgrenzung.

Als Opel auf der Kippe stand ist einigen ganz schön die Muffe gegangen und haben Schweissfinger bekommen. Das gönnt man niemanden.

Da haben viele in der Fraport ihren Rettungsanker gesehen.

Mit dem gleichen Argument, das die Erweiterung Bedarf schafft könnte man auch den Rückbau von Autobahnen und Straßen fordern. Denn moderne , breite Straßen ziehen Verkehr an. Oder? Also weg damit.

Das bedeutet in Folge, weniger Autos, weniger Lärm und Gestank, aber auch eine schrumpfende Automobilindustrie und damit weniger Arbeitsplätze.

Die Billig-Airlines nutzen bereits diejenigen, die mal schnell nach irgendwo jeten.Die Billig-Flieger gibt es schon jetzt. Air-Berlin, Easyjet, Germanwings, Condor etc...

Die Siedlungsentwicklung von Mörfelden- Walldorf macht deutlich, dass die Ausbaugegnerschaft zum Teil auf ideologisch motivierten Fehleinschätzungen beruht.Auch habe ich noch immer keinen Hinweis gefunden, wie ein möglicher Verlust von Arbeisplätzen und Wohlstand durch einen schrumpfenden Airport kompensiert werden könnte.


881) stefanovic schrieb am 15.August 2010 um 22:08 Uhr:

Betreff: Bündnisse sind nur solange etwas wert solange sie halten ...

E-Mail: stefan127@web.de

Hallo Glaubichnet !

Klingt gut mit dem Bündnis hat aber nichts gebracht.
Die Mediation kann als einer Art Bündnis angesehen werden gemeinsam, Fraport, Politik, Bürger ein Bündnis zu erreichen, in dem die Interessen aller so gut wie möglich berücksichtigt werden.
Der dort mal erzielte Minimalkonsenz wurde anschliessend ad absurdum geführt, in dem u.a. die Poltik von ihren Zusagen abgerückt ist.

Hallo Massimo !
Das Nachfrage-Sog-Prinzip im Bezug auf die Billigflieger auf Kosten der Gesundheit des Flughafenumfelds ist doch paradox und pervers zugleich.
Die Erweiterung wird mit dem steigenden Bedarf begründet.
Da der nicht in der Form da ist und möglicherweise nie da sein wird, muss man den Bedarf schaffen.
Dazu hätte es aber keine neue Bahn gebraucht.

Aber das Thema wäre mal was für die nächste BM-Kandidatenrunde.
1. Wissen Sie, was auf Nauheim in den nächsten Jahren konkret an Belastungen durch den Flughafenausbau zukommen wird ?
2. Wie gedenken Sie den Interessenkonflikt anzugehen ?
3. Wie wollen Sie die Entwicklung der Gemeinde unter den bestehenden Voraussetzungen (Siedlungsbeschränkung usw.) vorantreiben ?
4. Was werden Sie aktiv für die Gesundheit der Nauheimer in diesem Zusammenhang tun ?

Anm. d. Red.: Danke für die Anregung mit den Fragen - wir werden es aufgreifen.


880) Glaubichnet aus Vereingtes Königreich von Naum und Wirrwarr schrieb am 14.August 2010 um 21:40 Uhr:

Betreff: Flughafenausbau

E-Mail: glaub@ich.net

"Kannst Du einen Gegner nicht besiegen, verbünde Dich mit ihm" ( ...und nehme Einfluss ) Eine antike Weisheit.

In Naum schon angekommen? Glaubichnet.



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